Micky Green: Nur ein weiteres singendes Model?
Liebe Queens,
willkommen in der funkelnden Glitzerwelt der Celebrities! Wir lieben und bewundern sie für ihren Look, ihr Aussehen, ihren Glamour. Und für die Fallen, in die Stars nur zu gerne tappen. Nein, wir sind nicht schadenfroh. Wir schauen nur ganz genau hin!
Viel Vergnügen wünscht Ihnen
Ihre gossipQueen Sarah Catherina Müssig
Carla Bruni tut es, Agyness Deyn und auch Eva Padberg manchmal: Den meisten Models reicht es nicht, nur schön zu sein. Sie müssen auf Teufel komm raus schauspielern, designen – oder eben singen.
Wenn das Ergebnis dann auch noch so perfekt ist wie zum Beispiel Carla Brunis französische Chansons, möchte man sich ein bisschen ärgern – wie kann jemand so gut aussehen und auch noch gut singen können? Wäre es nicht viel gerechter, wenn die schönen dünnen Mädchen Stimmen wie rostiges Blech hätten? Aber nein, auch Agyness Deyn ist nicht nur extrem angesagt und schnappt Angelina Jolie und Kate Moss große Modeljobs weg, auch ihr Debüt mit den Five O’Clock Heroes, einer befreundeten Band, hört sich gut an.
Das neueste Mitglied im Model-Singkreis ist Micky Green. Ihr Song „Oh!“ läuft momentan überall – und das zugegebenermaßen berechtigterweise. Und Micky Green ist wohl mitnichten ein One-Hit-Wonder, nein, auch ihre anderen Songs sind klasse.
Dabei schreibt die Vierundzwanzigjährige ihre Texte auch noch selbst. Grundlage ist ihr Tagebuch, das sie überall mit sich herumschleppt. Das gefragte Model schreibt am Flughafen und zwischen Schauen und Shootings.
Zur Musik kam sie über ihre Eltern. Die hörten am liebsten Glam Rock. Micky brachte sich selbst das Klavierspielen bei und spielte schon als Teenie Schlagzeug in einer Band. Heute klimpert sie am liebsten auf ihrer rosafarbenen Hello-Kitty-Gitarre.
Die flachsblonde Micky wuchs mit deutschen und niederländischen Eltern unter dem bürgerlichen Namen Michaela Gehrmann in Sydney auf. Ihr Künstlername entstand aus ihrem Kinderspitznamen und eben der Tatsache, dass sie grüne Augen hat. Doch die Setcard-Angaben „hair: blonde, eyes: green“ brauchen niemanden mehr zu interessieren – Micky hat das Modeln nämlich für die Musik an den Nagel gehängt.
Eine kluge Entscheidung, nicht nur, weil ein Model mit vierundzwanzig in der Branche ja schon fast als vergreist gilt, sondern weil Micky Greens Musik tatsächlich eine Bereicherung ist – auch wenn sie mal Model war. Es sei ihr verziehen.
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