Iris Berben – Schön und engagiert
Liebe Queens,
willkommen in der funkelnden Glitzerwelt der Celebrities! Wir lieben und bewundern sie für ihren Look, ihr Aussehen, ihren Glamour. Und für die Fallen, in die Stars nur zu gerne tappen. Nein, wir sind nicht schadenfroh. Wir schauen nur ganz genau hin!
Viel Vergnügen wünscht Ihnen
Ihre gossipQueen Sarah Catherina Müssig
Auch wir Deutschen haben unsere Susan Sarandon – eine Frau, die eine tolle Schauspielerin, engagiert, sympathisch und noch dazu umwerfend schön ist. Und das mit 57. Wer ist diese Lichtgestalt? Natürlich Iris Berben!
Sie startete in den turbulenten 68ern ihre Karriere mit Kurzfilmen der Hamburger Kunsthochschule, wurde dabei von einem einflussreichen Kritiker entdeckt und gefördert und bekam so ihre ersten Kino- und Fernsehrollen. Mitte der Siebzigerjahre gelang Iris Berben der Durchbruch in der Serie „Himmlische Töchter“, in den 80ern wurde sie mit der Kult-Comedy-Serie „Sketchup“ und mit „Das Erbe der Guldenburgs“ zum Publikumsliebling.
Seitdem ist sie kontinuierlich im deutschen Film und Fernsehen präsent, in letzter Zeit vor allem als Kommissarin „Rosa Roth“, produziert von ihrem Sohn Oliver (der bei den deutschen Promidamen übrigens recht begehrt ist). Geschäftstüchtig ist er schon lange: Als Teenie verkaufte er den Playboy, in dem Iris Berben 1978 posierte, an seine Kumpels – von Mama signiert.
Iris Berben kann es sich leisten, sich zu zeigen; auch mit ihren 57 Jahren sieht sie immer noch umwerfend aus – ob der Onkel Doktor ein bisschen nachgeholfen hat weiß man nicht; wenn ja, ist es zumindest gut, das heißt nicht sichtbar, gemacht. Ganz im Gegensatz zu so mancher zu straff gelifteten Dame im Showbiz … Eine eigene Kosmetiklinie vertreibt sie auch, und ihr Buch „Älter werde ich später“ gibt Tipps, mit denen man es hoffentlich auch schafft, lange so gut auszusehen wie Iris.
Doch Schönheit ist ja bekanntlich vergänglich, und so legt Iris Berben ihren Schwerpunkt auf soziales Engagement: Seit ihrer Jugend ist sie von Israel fasziniert und engagiert sich gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus. Dafür wurde sie vom Zentralrat der Juden mit einem Preis geehrt. Auch in der Aids-Stiftung ist sie sehr aktiv. Iris Berben sagte schon immer ihre Meinung – und flog dafür als junges Mädchen von drei Internaten …
Doch gerade mit dieser offenen Art hat sie ihren Weg gemacht. Und so verwundert es auch nicht, dass sie ganz selbstverständlich mit einem zehn Jahre jüngeren Mann zusammen ist. Auch als herauskam, dass der Stuntman früher bei der Stasi war, reagierte Iris Berben elegant: Sie sagte, sie wisse über die Stasi-Akte Bescheid und werde damit zurechtkommen. So nahm sie allen Nörglern den Wind aus den Segeln. Viva la diva – viva Iris Berben!
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