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Bildungssystem in Deutschland

Liebe Queens,

hier wird ja momentan immer mehr über das Bildungssystem in Deutschland, schlechte Rechtschreibung etc. diskutiert.

Dazu eröffne ich nun mal einen Thread.

Was haltet Ihr vom deutschen Bildungssystem?
Haltet Ihr es für richtig, dass zwischen Haupt-, Realschule und Gymnasium unterschieden wird oder sprecht Ihr Euch für die Gesamtschule aus?
Meint Ihr, dass mehr Hauptschulabgänger einen Job hätten, wenn sie auf der Realschule wären und von den Besseren "mitgezogen" würden? Ich bin gespannt!

Achja, hier noch eine nette Beschreibung der verschiedenen Bildungsstufen:

http://de.youtube.com/watch?v=MiOki-0LV8E&feature=related

 Ich musste ja grad sooo lachen. ;-)

(1 Bewertung)
Antworten

 

BISHERIGE ANTWORTEN

du darfst aber auch nicht jede staatliche Schule verurteilen. Für die meisten ist das eben noch der Standard. Und ich kenne auch viele gute Schulen. Des weitern ist es nun mal nicht für alle Eltern möglich ihre Kinder auf private Schulen zu schicken. Und dabei rede ich nicht nur vom finanziellen Aspekt, bei uns auf dem platten Land wüsste ich gar keine. Ausser einer Walddorfschule. Falls das eine private ist ;) Und äh ja auch das mag für manche das richtige sein, für mich wäre es es nicht (hoffentlich findet mein zukünftiges Kind das auch so).

Aber bitte was hat deine Tochter denn sonst in Mathe gelernt? Wirklich gar nicht mal 

das kleine 1x1? Ich mein gut ohne Taschenrechner fallen mir die meisten Rechnungen

heute auch schwer, aber alle Zahlen unter Zehn kann ich schon noch problemlos miteinander mal nehmen

ganz stolz bin :D 

Woran lag es denn genau, keine Zeit, zuviele Schüler oder einfach nicht mehr vorgesehen? Bei uns war doch da auch noch Zeit dafür oder nicht?

Aber wie machen die Kinder denn dann weiter, kriegen die jetzt schon in

der zweiten Klasse einen Taschenrechner? Sehr sehr seltsam. 

Aber das beweist ja wieder die Theorie, daß finanzieller Vorteil einen Bildungsvorteil bringt. Denn Privatschulen kann sich bei weitem nicht jeder leisten. Meine kleine Schwester war mal ein halbes Jahr lang auf einer und fand es wiederum schrecklich. Die verwöhnten Gören haben sich die Pausen über nur über ihre Putzfrauen ausgetauscht. Sie fand das fürchterlich. Ich gehe aber stark davon aus, daß das von Schule zu Schule unterschiedlich ist. Ich war auf einer so genannten halb-privaten Schule, weil ich in der 10. und 11. Klasse so viel gearbeitet habe, daß ich auf einer staatlichen Schule nicht zur Abiturprüfung zugelassen worden wäre, aufgrund der vielen Fehltage.

 

Ich glaube wirklich, daß es vor allem vom Elternhaus und auch vom Kind abhängt. Carla ist ja eher eine zarte, obgleich sie sich sicher durchsetzen kann. Manche Kinder nimmt es mehr und andere weniger mit, was an den Schulen so abgeht - unabhängig noch von den Lehrern. Ich war auch immer krank, weil ich mit dem Zickenkrieg nicht umgehen konnte, das hat sich aber irgendwann erledigt. Mit den Lehrern hatte ich selten ein Problem. Beim Schwesterchen war 's wieder anders herum: Die kam immer mit ihren Mitschülerinnen gut klar, aber mit den Lehrern nicht, weil ihr das Lernen schwerer fällt, als mir.

 

Komisch eigentlich... Aber irgendwie muß man ja ein mehr oder minder einheitliches System schaffen.  

Kinder. Die einen brauchen etwas länger manche starten gleich durch. An unserem Schulsystem stört mich am meißten, dass nicht auf die Kinder eingegangen wird. Da heißt es, Vogel friss oder stirb.Der Unterrichtsstoff wird nur noch angerissen und der Rest kann dann zu Hause mit den Eltern erledigt werden. Und Gnade denen die Berufstätig sind und keine Zeit haben sich stndenlang mit ihren Kindern hinzusetzen.Der Lehrplan wird voll durchgezogen, egal ob es ein Kind verstanden hat oder nicht. Und das geht schon in der Grundschule los. Das wichtigste das man einem Kind mitgeben kann fürs Leben ist soziale Kompetenz. Fachkompetenz kann man sich immer aneignen. Und die soziale Kompetenz bleibt bei Staatsschulen total auf der Strecke. Es herrscht Druck, Unterdrückung, Konkurrenzkampf und so weiter.

Meine Tochter hat zum Beispiel in der Grundschule nicht mal mehr das richtige 1x1 gelernt. Der neue Lehrplan sieht das nicht vor.

Ich könnte mich noch 100 Seiten lang über das staatliche Schulsystem aufregen!Unsere Kinder können doch keine Kinder mehr sein.

Das war ausschlaggebend, meine Tochter auf eine Privatschule zu schicken. Seitdem ist sie das glücklichste Kind der Welt und Wochenende und Ferien sind Trauertage.

Sie hatte früher immer Bauchweh und Herpes. Alles weg seit dem Schulwechsel.

Mir wird es am 1. Schultag immer ganz schlecht, wenn ich sehe dass Eltern ihre Kinder in eine staatliche Schule stecken.

 

aber irgendwann müssen mal alle gemeinsam anfangen. Und meinetwegen können die Kinder auch noch ein zwei Jahre länger als bis zur vierten Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Denn acht bis zehnjährige schon in feste Formen und Schullaufbahnen zu pressen find ich auch etwas verfrüht.

Kleinere Klassen und individuellere Betreuung wären da wohl eher angebracht. 

dass am wichtigsten ist was die kinder von zu hause an motivation und unterstützung mitbekommen.bei manchen wäre echt die elternschule das beste!

Weil ein Kind, daß nun einmal nicht von überragender Intelligenz oder Motivation geprägt ist mit einem guten Realschulabschluß noch weitwaus mehr anfangen kann als mit einem schlechten oder am Ende nicht bestandenen Abitur.

Gesamtschulen wir zum Beispiel in Amerika finde ich fürchterlich. Nicht zuletzt, weil es auch verbale Unterschiede gibt. Grundschule bis zur vierten Klasse war da schon Quälerei! Wenn Ronnie und Maik (mit AI!) ordinäres Zeug von sich, währen deren "Mutti" zuhause mit Lockenwicklern und Kippe im Mund am Herd steht und sich viel mehr für die Lottozahlen als die Hausaufgaben interessiert. 

Klar ist das den Kindern gegenüber nur bedingt fair, aber was können denn die lernwilligen Kinder dafür?? Gesamtschule fällt gleich mal ganz aus. Soziale Gleichheit hin oder her, es gibt genug Beispiele für Kinder aus schlechteren Verhältnissen, die es auch weit gebracht haben. Das Problem liegt weniger in der Schule oder in dem System, mit dem Deutschland (noch und zum Glück) fährt, sondern vielmehr in den Eltern, die entweder dafür interessieren oder eben nicht. 

 

Elternschule? Wäre doch eine Maßnahme, aber wer bezahlt das? Denn es gibt auch die alleinerziehende Mutter, die zwei Schichtjobs arbeitet, um die Kiddies durchzubringen und trotzdem noch Zeit und Geduld aufbringt, um bei den Hausaufgaben zu helfen.

 

Schwieriges Thema. 

für einen Artikel mal zu Besuch bei einer Praxisklasse einer Hauptschule. Da wurden Kinder die in der normalen Klasse nicht gut mitkamen betreut. Die hatten dort sogar noch einen extra Sozialarbeiter, da wurde auch mehr auf die Kinder eingegangen. Und sie haben während der Schulzeit mehrere Praktikas absolviert. Wenn jemand nunmal nicht auf Biegen und Brechen Lernen kann und will, dann kann man ihn doch so fördern. (puh ich drück mich grade furchtbar wirr aus, ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will :D )

Sicher ein paar grundsätzliche Dinge muss jeder lernen und über viele 

Jugendliche bin ich echt entsetzt. Also Dinge wie wieviele Bundesstaaten gibt es, 

wer ist Bundeskanzler, einfachste Prozentrechnung muss einfach drin sein.

Aber mein Automechaniker muss wirklich keine Kurvendiskussion können ;)

Ich glaube mit einer Gesamtschule würde man viele Kinder nur quälen. 

Ich muss sagen, dass ich für eine ganz klare Trennung bin und unser System, so wie es ist, gut finde. Leider gibt es große Unterschiede zwischen der Intelligenz der Menschen. Ich weiss, das klingt hart, aber jemand, dem es wirklich an Intelligenz mangelt, kann kein gutes Abitur machen. Auch nicht, wenn er noch soviel lernt. Was denkt Ihr? Ich glaube zudem nicht, dass eine Hauptschülerin, die auf der Hauptschule lauter 1er und 2er hat, wenn sie auf der Realschule wäre und dort meinetwegen viele 4er hätte, dann plötzlich einen besseren Job bekommen würde. Ach, das ist alles so kompliziert. Aber eine Gesamtschule ist definitiv keine Lösung. Da würde es nur zu große Unterschiede geben ...

bei solchen Kindern weiß ich immer gar nicht ob ich lachen oder weinen soll.

am Rande dazu interessant Artikel

Vorallem, was die erste Lehrerin meint: "Es kommen immer die Falschen [zum 

Elternsprechtag]. Ich denke hinter den Problemen die viele Kinder haben 

steckt wohl mehr als nur ein schlechtes Schulsystem. Genauso wie hinter guter

Bildung auch mehr steckt als ein dicker Geldbeutel. 

wer gute leistung bringt, sollte nicht durch schlechte schüler ausgebremst werden.. von daher finde ich die trennung schon gut so!!!

 

was das problem mit den doch meist recht assozialen zuständen an hauptschulen angeht... mmmhh... schwierig

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