Die Jagd nach Size Zero - Magersucht und Bulimie
Dünnsein macht glücklich - dieses gefährliche Versprechen geben prominente Schlanke wie Victoria Beckham, Nicole Richie & Co. Doch was als Diät beginnt, kann zur Sucht werden ...
Prominente Vorbilder
Bei fast jeder Krankheit sieht man schlecht aus. Bei Ess-Störungen wie Magersucht und Bulimie ist das, zumindest im Anfangsstadium, nicht so. Im Gegenteil. Man denke an Prinzessin Victoria von Schweden, die vor ein paar Jahren in der ein paar Kilo leichteren Version plötzlich Konturen im Gesicht hatte und viel eleganter wirkte. Aber dieses bezaubernde Bild wurde schnell zur Karikatur seiner selbst. Denn im Verlauf ihrer Krankheit – bei Victoria war es Bulimie, wie der Hof später einräumte – magerte die Thronfolgerin immer weiter ab und statt einer strahlenden Schönheit sah man auf einmal ein junges Mädchen, das fast nur noch aus Knochen bestand und offensichtlich große Probleme hatte.
Bei der Prinzessin hatte die Krankheit zuletzt auch das Gesicht entstellt. Doch das ist nicht immer der Fall. Denn bei vielen Promis, die man täglich im Fernsehen serviert bekommt, ist alles gut, so lange der Blick oberhalb des Halses verweilt. Aber wehe, die Kamera wandert tiefer und zeigt hervorstehende Schlüsselbeine und ausgemergelte, knochige Körper. Wie den von Nicole Richie, Lindsay Lohan, Keira Knightley, Mary-Kate und Ashley Olsen. Erfolgreiche Sängerinnen, Schauspielerinnen und It-Girls hungern sich auf Größe 32 runter und tragen dann ihre neu gewonnene Dünnheit zur Schau. Sie werden zwar fast von den roten Teppichen dieser Welt geweht, aber Millionen Mädchen und Frauen eifern ihnen nach. Denn: Dünnsein macht ja glücklich.
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» 05.08.08, 19:46 Uhr: gut recherchiert von sweet cherrie85
sind die bücher zum thema magersucht. ich habe mir "engel haben keinen hunger" gekauft und war überrascht, wieviele von den verhaltensweisen der hauptdarstellerin ich selber einige jahre gelebt habe.das buch hat mir ein wenig bewusst gemacht, wie sehr ich meine eltern(während meiner magersucht) in angst leben lassen habe und ich hatte nachdem ich fertig mit lesen war, dass erste mal eine richtige aussprache mit meinen eltern über die magersucht. ich bin heilfroh, dass sie mir damals osviel druck gemacht haben, dass ich wieder angefangen hab zu essen und danke ihnen, weil ich ihnen ja mehr oder weniger mein leben verdanke....