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Bio-Beauty - Naturkosmetik
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Bio-Beauty - Naturkosmetik

Schönheit kommt von innen, sagt man. Doch äußerlich nachhelfen gilt auch. Wer Naturkosmetik verwendet, strahlt gleich doppelt: Mit einem grünen, guten Gewissen von innen und wertvollen, natürlichen Produkten von außen.

Und spätestens seit Julia Roberts im Film „Erin Brokovich“ mit dekorativen Produkten von Dr. Hauschka geschminkt wurde und sie ihre Begeisterung für das natürliche Make-up öffentlich kundtat, ist die Nachfrage nach Naturkosmetik stetig gewachsen.

Schön grün
Im Gegensatz zum aktuellen Hype um nachhaltig und fair produzierte Mode, sind die Ökos im Beautybereich sozusagen alte Hasen. Der Naturkosmetikspezialist Dr. Hauschka feiert 2007 sein vierzigjähriges Bestehen. 1967 hatte der Chemiker Dr. Rudolf Hauschka zusammen mit der Kosmetologin Elisabeth Sigmund quasi eine grüne Rebellion geführt: Sie präsentierten ihr Grundsortiment, bestehend aus Gesichtswaschcreme, Gesichtswasser und Rosencreme. Die Zusammensetzung der Produkte hat sich bis heute nur unmerklich verändert und besteht aus ausgewählten natürlichen Heilpflanzen. Auf der Schwäbischen Alb betreibt Dr. Hauschka heute einen mittlerweile 4,5 Hektar großen Heilpflanzengarten. Mit biologisch-dynamischen Methoden werden dort 150 Heilpflanzen für die Herstellung der natürlichen Produkte kultiviert. Daraus entsteht beispielsweise die beliebte Rosencreme-Tagespflege, die es nun auch in einer leichteren Variante gibt.

Heilpflanzengarten auf der Schwäbischen Alb 

Rosen-Ernte 

Rosencreme leicht, um 16,90 Euro.

 

Doch was ist Naturkosmetik eigentlich genau? Die Hersteller legen ihr Hauptmerk auf natürliche und besonders hautverträgliche Pflegeprodukte, um die eigene Hautaktivität zu unterstützen. Dabei werden nur natürliche Rohstoffe oder biologisch angebaute und geprüfte Inhaltsstoffe eingesetzt. Auch die ökologische Verträglichkeit eines Produkts ist wichtig, wie zum Beispiel ein umweltschonendes Herstellungsverfahren und die Recyclingfähigkeit der Verpackung. Auf Tierversuche wird gänzlich verzichtet.

Der Verzicht auf Tierversuche wird zwar immer betont, kann aber nicht nachgewiesen werden. Die meisten Hersteller geben ihre Inhaltsstoffe nicht preis, so dass es nicht nachvollziehbar ist, ob diese evtl. erst kürzlich an Tieren getestet wurden. Das Gesamtprodukt wird natürlich nicht an Tieren getestet, aber das ist ja eh schon seit 1998 verboten. Im Bereich Tierversuchsfreie Kosmetik gibt es viel Verunsicherung und ich empfehle den Lesern einen Blick auf http://www.tierschutzbund.de/00528.html. Hier gibt es eine Kosmetik-Positivliste.

Viele Grüße!

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